Grundlage meiner Arbeit ist die Annahme, dass wir als Wesen Körper und Seele haben und Geist sind. Auf dem persönlichen Übungsweg ist es deswegen wichtig, die „Beziehung“ zwischen diesen drei Aspekten immer im Blick zu behalten und zu schauen, was wann und in welchem Bereich gerade zu tun ist.

In einem ersten Schritt geht es darum, die eigene Wahrnehmung zu finden und zu üben. Auf der körperlichen Ebene ist das relativ leicht nachzuvollziehen. Gibt es dort ein Problem, merke ich das an auftretendem Unwohlsein, Schmerzen oder einer Krankheit.


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Das seelische Befinden wahrzunehmen gestaltet sich da schon weit schwieriger, hier bedarf es spezieller Übungen der Achtsamkeit und der Stille. Es gibt bezüglich der Übungen einen überschneidenden Bereich zum körperlichen Aspekt, so dass körperliche Übungen aus dem Qi Gong dafür gut geeignet sein können.

Das eigene geistige Wesen wahrzunehmen hat dann die „höchste“ Schwierigkeitsstufe auf dem eigenen Übungsweg. Dazu halte ich vor allem Übungen der Stille für geeignet, diese müssen aber gut begleitet sein.

Ein Ergebnis der eigenen Übung ist es, die eigene Wahrheit zu erfahren. Es gilt, nach der wahren Balance aller Dinge zu streben und mit Achtsamkeit besser leben (und auch arbeiten) zu können. […]